Fragen zur Notrufaufschaltung über GSM-Anschlüsse (Mobilfunk)
Sie haben Fragen zu den Besonderheiten der Aufschaltung eines Aufzugsnotrufes über Mobilfunkverbindungen? Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir Ihnen nach Schlagworten in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Sollte dennoch eine Frage offen sein, kontaktieren Sie uns. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.
Gibt es priorisierte Kartenverträge speziell für Aufzugsnotrufsysteme?
Nein. Entgegen einiger Aussagen auf dem Markt gibt es solche Priorisierungen nicht. Betreffende Werbeaussagen wurden unserer Kenntnis bis heute nicht durch eine entsprechende, schriftliche Aussage eines namhaften Mobilfunkproviders bestätigt.
Unsere Anfragen bei dem größtem, deutschen Mobilfunkbetreiber, der Telekom, haben gegenteilige, schriftliche Aussagen zur Antwort gehabt.
Sie finden diese Antwort unter den allgemeinen Downloads.
Auf welcher Basis gegenteilige Aussagen auf dem Markt getroffen werden ist uns nicht bekannt und aus diesem Grund können wir dazu keine Stellung nehmen.
Bei Fragen bitten wir Sie von den betreffenden Wettbewerbern eine offizielle Stellungnahme des Providers einzufordern.
Für den Fall einer Benachteiligung im Rahmen einer VOB-Ausschreibung aufgrund vermeintlich fehlender Priorisierung des Kartenvertrags empfehlen wir eine schriftliche Stellungnahme bzgl. der Gleichwertigkeit von der ausschreibenden Stelle einzuholen. Wird diese nicht gewährt ist eine Gleichwertigkeit gegeben. Sollte diese Gleichwertigkeit trotzdem nicht anerkannt werden raten wir zur Klage.
Ist jeder Kartenvertrag zur Aufschaltung eines Aufzugsnotrufes geeignet?
Nein. Die Qualität der Übertragung bzw. der Digital/Analog-Wandlung differiert mit den verschiedenen Kartenverträgen stark. Zudem sind auch die Standpunkte der einzelnen ZÜS-Gesellschaften an dieser Stelle nicht einheitlich. Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung von Mobilfunkkarten im Geschäftskundentarif der Telekom. Entsprechend günstige Verträge lönnen wir Ihnen im Rahmen unserer Verträge mit der Telekom anbieten. Sprechen Sie uns an!
Kann ein Mobilfunkanschluss immer die analoge Telefonleitung ersetzen?
Nein. Die Empfangsqualität muss am Installationsortes des GSM-Moduls ausreichend sein. Netzabdeckungsaussagen der Provider beziehen sich in der Regel auf den Außenbereich und sind damit nicht zwangsweise auf einen Aufzugsschacht oder Maschinenraum übertragbar.
Aus diesem Grunde sollten Angebote zur Aufschaltung eines Aufzugsnotrufsystems über Mobilfunkverbindungen immer unter dem Vorbehalt der ausreichenden Empfangsstärke gemacht werden.
Das GSM-Modul der Firma base engineering gmbh zeigt Ihnen einen ungenügenden Empfang über einen LED-Anzeige am Modul einfach und klar an. Unserer Erfahrung nach kommt es jedoch sehr selten vor, das die Netzabdeckung der Telekom nicht ausreicht.
Wieviele Geräte können über ein GSM-Modul aufgeschaltet werden?
Es können, wie immer, bis zu neun Notrufgeräte über eine GSM-Modul betrieben werden.
Was passiert bei Stromausfall?
Das GSM-10 ist intern akkugepuffert. Die Notstromkapazität ist konform zu EN 81-28. Wie bei den Notrufgeräten auch, werden alle den Akku betreffenden Meldungen an die Leitwarte gesendet. Dies bedeutet, das Ihnen auch rechtzeitig Informationen zugehen, wenn sich die Akkukapazität einer Grenze nähert, bei der der Akku gewechselt werden sollte.